Projekte.


HR free // FREE HR – Oktober 2017

Mein neues Projekt heißt „HR Free / FREE hr“ #HRFREEHR und soll, wie der Titel es subtil versprechen mag, die Personalarbeit, neudeutsch, den Bereich HR „befreien“. Befreien klingt für den einen oder anderen eher naiv und auch pessimistisch. So meine ich es auch:-) Allerdings – das möchte ich vorweg sagen – erlebe ich es oft, wie starke und zugleich unsichtbare HR-„Ketten“ eine freie und fließende HR-Arbeit unmöglich machen und das ertrage ich als leidenschaftlicher Idealist nicht.

Diese „Ketten“ sind Nichtwissen, sind Entwicklungsresistenz und sind auch wirtschaftliche Gier. Um diesen mehr als großen Themenkomplex zu bearbeiten, habe ich viele wunderbare Gefährten hierzu befragt. Was genau ich gefragt habe und welchen Arbeitsauftrag ich sodann hintergeschickt habe, lest gerne selbst:


Ihr großartigen Weggefährten, Veränderer und Denker!

 
Jeder einzelne von uns hat seine individuellen Bestrebungen, Herausforderungen, Zweifel und natürlich auch Erfolge! Jeder einzelne von uns verbucht diese in seinen privaten Erlebnissen und jeder einzelne auch in seinem beruflichen Werdegang.
 
Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass jeder an Grenzen der Unternehmenskultur stößt, sondern vielmehr an Grenzen einer bestimmten „inneren“ Kultur gepaart mit einer „äußeren“ Kultur.
 
Ihr wisst, dass das ein Thema ist, was mir persönlich sehr am Herzen liegt und von dem ich glaube, nein sogar ganz sicher weiß, dass es der Schlüssel zum persönlichen und auch unternehmerischen „Glück“ ist. Ich möchte kein Fass bzgl. einer „Glücks-Definition“ aufmachen, das macht schon http://ministeriumfuerglueck.de und meiner Meinung nach auch sehr gelungen und nachhaltig. Lest hier gerne einmal rein, ich durfte Sie schon einmal persönlich kennenlernen.
 
Ich möchte euch alle gemeinsam einander vorstellen, eine Runde aus unglaublich klugen Köpfen, interessanten und interessierten Persönlichkeiten, die alle den großen und oftmals „vergessenen“ Bereich der ironischerweise bezeichneten „Ressource Mensch“ bereichern (wollen) und vielleicht das eine oder andere Mal daran gescheitert sind. Scheitern im Sinne eines „Hinfallen, Krone richten und wieder aufstehen!“ eben. Wo ich beim Thema Scheitern bin…schaut mal hier rein: eine großartige Reihe https://www.facebook.com/funmannheim/
 
Jeder von uns hat etwas zu erzählen und es wäre pure und auch eine schlimme Verschwendung, dies nicht – angefangen in so einem fruchtbaren – Xpert-Kreis zu tun!
 
Ihr kennt alle meinen Blog und genau diese Plattform möchte ich uns hierfür zur Verfügung stellen. Ich habe folgende Idee: Lasst uns ein Netzwerk bilden, das uns im aller ersten Schritt miteinander verbindet ohne erstmals den Gedanken an ein übergeordnetes Ziel zu verfolgen. Lasst uns die Stimmen laut werden lassen, die oft leise und unsicher sind. Lasst uns gemeinsam herausfinden, was „unser“ HR ist, was unser beruflicher Antrieb ist und was unser intensivstes „Scheitern“ ist oder war. Meiner Meinung nach gibt es wenige Bereiche, die einem Menschen das Mensch-Sein so sehr abverlangen, wie der der HR. 
 
Ich lade jeden von euch dazu ein, einen kleinen Artikel, ein kurzes Statement, eine kleine Geschichte oder Sonstiges zu diesem Thema beizusteuern. Seid Blogger für einen Moment und versucht dabei keine großen Worte um eine kleine aber intensive Aussage zu machen. Übt euch darin, wie ich es im Übrigen ständig tue, große Dinge ganz klein und kleine Dinge ganz groß und vielbedeutend zu sehen!
 
Ich möchte kein Thema und auch keinen engen Rahmen vorschlagen, lediglich den Schlachtruf „HR Free // Free HR“ in die Runde brüllen! 
 
Vielleicht motiviert euch diese Mail dazu, direkt in die Tasten zu hauen, vielleicht braucht es ein paar Tage oder gar Wochen. Aber ich würde mich so sehr freuen und ich prophezeie auch, dass sich jeder von uns so sehr freuen würde, von den anderen Erfahrungen und Worten zu profitieren. 
 
Und dann? Nix dann…wir werden sehen, ob und wenn ja, wohin diese Idee fließt….
 
Euer Maurice

HR-FREE #1 – BVR


Wertschätzung, ein Fremdwort in der Unternehmenswelt?

Ja, wir verdienen in einem Unternehmen unser Geld, leben davon und können uns (vielleicht auch) einiges leisten – oder auch eben nicht. Eventuell bekommen wir noch Zusatzleistungen und somit haben wir zufrieden zu sein. Fertig! Aus! Schluss!! Ist dem so?

Warum stecken aber so viele Arbeitnehmer in psychischen Krisen, welche durch berufliche               (Mis-)Situationen herbeigeführt wurden? Wieso können aus diesen Krisen oftmals Krankheiten werden?

Wenn wir den Krankenkassen glauben dürfen, sind die Arbeitsunfähigkeiten aufgrund psychischer Probleme erschreckend angestiegen in den Jahren 2011 bis 2015. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Statistiken/GKV/Geschaeftsergebnisse/AU_Faelle_nach_Diagnosen_2015.pdf

Arbeiten über die eigenen Grenzen hinaus, auf Dauer und über einen längeren Zeitraum, raubt nun mal alle Kräfte und geht, wie man gerne sagt, an die Substanz! Dazu vielleicht noch ein Umbruch, positiver eine Veränderung, wir nennen dies natürlich gerne Change Management, wenig Kommunikation – und der Zusammenbruch steht kurz bevor.

Wo bleibt hier Wertschätzung? Den Wert eines Mitarbeiters zu schätzen rückt leider immer mehr in den Hintergrund.

  • Ein Lob, da das Projekt geklappt hat…
  • Einbindung und Verantwortung in wichtige und spannende Themen…
  • Kommunikation über die jeweiligen Aufgabengebiete hinaus…
  • Einhaltung von Versprechen bzw. Abmachungen, auch wenn diese nicht immer schriftlich festgehalten wurden…
  • Sicherstellung, dass sich der Mitarbeiter wohl fühlt und sich mit seiner Arbeit identifiziert…

All diese Punkte sind nur Beispiele, die keiner großen (materiellen) Investitionen bedürfen – schaffen aber umso mehr Vertrauen und Sicherheit – auf beiden Seiten.

Wir alle können uns fragen, was schätze ich an diesem einzelnen Mitarbeiter? Es sind bestimmt viele Dinge, die es wert sind auch mitzuteilen, uns gegenseitig mitzuteilen. Dadurch entsteht Kommunikation, die mit Empathie geführt, einen Zusammenhalt schafft.

Ich wünsche mir, dass sich die Arbeitswelt wieder auf den Menschen konzentriert, die in kleinen, mittelständischen oder großen Unternehmen sehr gerne Ihre Leistung zur Verfügung stellen.

Eure Britta von Rettberg


#2 ???

 


ELEVATOR PITCH BW 2017 – März 2017

Liebe Leser,

die Bilder und Videos der Pitches vom 30.03.2017 im MAFINEX in Mannheim sind online. Wer es/mich sehen möchte, einen Eindruck gewinnen mag von diesem atmosphärischen Erlebnis, klickt sich hier durch:

MEIN PITCH: https://youtu.be/V09uESNxKZ4

BILDMATERIAL: https://www.flickr.com/photos/elevatorpitchbw/albums/72157680308767650

Übrigens: ich freue mich auf jedes Feedback, wirklich jedes!


JUDGEMENT DAY (30.03.2017 – day)

Ich war so so nervös. Das erste Mal eine Präsentation meiner Idee, leidenschaftlich sollte sie sein, rhetorisch einwandfrei und zudem auch mitreißend und ach…zu viele Kriterien schienen mir erfüllt werden zu müssen. Aber liebe Leute: eine klitzekleine Rampensau steckt dann widerrum doch in mir, denn dieses eine, kleine, anfangs unmerkliche Gefühl der „Präsentation-Geilheit“ wurde stärker und stärker und nachdem die ersten drei zittrigen Worte ausgesprochen waren, war ich im „Flow“. Ja im Ernst, die Worte flogen vor meinem geistigen Auge vorbei wie bei Dussel Crow in „A beautiful mind“ und ich wusste in jeder Sekunde, was ich sagen, wie ich es sagen und wen ich damit ansprechen wollte. Es fühlt sich sicher an, es fühlte sich einfach gut an. Meine Challenge war, meine selbstempfohlene Challenge war, diesen Vortrag so zu halten, dass ich mich damit identifizieren konnte! Und das gelang mir. Die anschließende Preisverleihung war für mich eher ein Socializing-Event, zu keiner Sekunde hatte ich mit einem Sieg gerechnet, auch, weil ich durch meine noch zu gründende Idee den Underdog mimte, der sich zwischen „fertigen“ Start-Ups befand und keine Kennzahlen, keine Wirtschaftlichkeit nachweisen konnte. Und das war mein persönlicher Vorteil, weil ich keinen Erwartungsdruck verspürte. Alles in allem muss ich vielen Leuten danken, zutiefst danken für ihre Gedanken und ihren unglaublich intensiven Mut, den sie mir alle zusprachen. Das war mein Gewinn, meine absolute emotionale Bestätigung des gesamten Projekts „ElevatorPitchBW 2017“. Ich habe die Richtung gewechselt und bin so gespannt, wie, wann und wo es das nächste Kapitel bei „Richtungswechsler“ zu sehen/hören und erleben gibt. Danke.


THE END WAS NEAR (23.03.2017 – 13:54)

Das Voting hat eine Ende. Dem StartUp-Gott sei dank! Es schien heute morgen entschieden…das würde das Teufelchen auf der einen Schulter sagen. Das Engelchen auf der anderen allerdings hat im Guerilla-Style die Aufholjagd begonnen und darf sich glücklich schätzen, Teil einer solchen Plattform zu sein. Teil einer Möglichkeit, eine Idee, die die berufliche Zukunft vieler beeinflussen kann, vorzustellen und hierfür Befürworter zu finden! Mit unglaublichen und ehrenwerten 320 Stimmen ziehe ich in den regionalen Vorentscheid am 30.03. ins #Mafinex nach Mannheim zum diesjährigen #ElevatorPitchBW ein, um Richtungswechsler anzupreisen.


THE END IS NEAR (23.03.2017 – 11:45)

Das Voting für den diesjährigen #ElevatorPitchBW endet in knappen 15 Minuten und die Spannung ist (un)erträglich. Jede einzelne Stimme wird wertgeschätzt und hilft mir und dem Projekt zu wachsen und wichtig zu werden. Danke dafür.


Meine Vorbereitung(en) – (18.03.2017)

„Schwätzen kannst du ja“ ist der mit Abstand häufigste Satz, den ich – und sie meinen es sicherlich alle sehr sehr nett und motivierend – derzeit zu hören bekomme, wenn ich erzähle, dass ich eventuell vor einer Jury meine Geschäftsidee „Richtungswechsler“ in drei mickrigen Mi(ni)nütchen erzählen darf. Grrrr…drei unglaubliche kurze, knappe und kleine Minuten. Alle samt voll gepresst mit Inhalt, Eloquenz, Ausstrahlung und Esprit. Alles klar…Challenge accepted und mein (Trainings-)Spiegel lacht sich ´n Ast!


Der Wettbewerb

Landesweite Wettbewerbsreihe Elevator Pitch BW

Die Initiative für Existenzgründung und Unternehmensnachfolge (ifex) des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat im Oktober 2013 die landesweite Wettbewerbsreihe Elevator Pitch BW gestartet. Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das einen landesweiten Elevator-Pitch-Wettbewerb veranstaltet, um für mehr Unternehmertum im Land zu werben. Das moderne und neuartige Veranstaltungsformat hat das Ziel, junge Gründerinnen und Gründer eine Plattform zu bieten, um ihre Ideen einer relevanten Öffentlichkeit zu präsentieren. Bei den Regional Cups haben die Teilnehmer die Gelegenheit, in drei Minuten eine ausgewählte Jury und ein regionales Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen und hilfreiches Feedback einzuholen. Jungunternehmer im ganzen Land können so frühzeitig mit ihrer Geschäftsidee in die Öffentlichkeit treten, ihr Geschäftsmodell in einem frühen Stadium validieren und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung des jungen Unternehmens knüpfen.

Preise der Regional Cups:

  1. Platz: 500 Euro und die Teilnahme am Landesfinale
  2. Platz: 300 Euro
  3. Platz: 200 Euro

Preise Landesfinale:

  1. Platz: 3.000 Euro
  2. Platz: 2.000 Euro
  3. Platz: 1.000 Euro

Was ist ein Elevator Pitch?

Ein Elevator Pitch ist eine kurze, informative und prägnante Präsentation einer Geschäftsidee für eine Dienstleistung oder ein Produkt und bedeutet „Aufzugspräsentation“. Die Bezeichnung stammt daher, dass die Präsentationen in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt durchgeführt werden. Beim Elevator Pitch muss also kein Businessplan vorgelegt werden, sondern es geht darum die Zuhörer in einigen wenigen Minuten neugierig zu machen und sie von der Geschäftsidee zu überzeugen.

Ein Elevator Pitch stellt einen Jungunternehmer vor die Herausforderung, seine Geschäftsidee optimal zu verkaufen und sich auf die wesentlichen Elemente seines Geschäftsmodells zu konzentrieren. Ein erfolgreicher Pitch sollte überzeugend und leicht verständlich sein, alle wichtigen Fakten benennen, aber auch einen gewissen Unterhaltungswert besitzen und seinen Zuhörer einnehmen.Die Präsentationen der Geschäftsideen erfolgen ohne technische Hilfsmittel wie PowerPoint oder Video. Erlaubt sind gedruckte Fotos, Schilder, Prototypen und Modelle.

Ziele des Elevator Pitch BW:

  • Die regionalen Wettbewerbe sollen jungen Unternehmen die Möglichkeit bieten, sich vor potentiellen Geldgebern, Kunden und Geschäftspartnern zu präsentieren.
  • Gründerinnen und Gründer können so prüfen, ob ihre Geschäftsidee gut beim Publikum ankommt und lernen, ihr Geschäftskonzept in wenigen Worten zu erklären.
  • Bei den Events sollen sich regionale Organisationen wie Kammern, Verbände, Wirtschaftsförderer, Berater, Sparkassen/Banken, Investoren, regionale Netzwerke, Business Angels, Hochschulen, Gründerzentren usw. und Jungunternehmen bzw. Gründerinnen und Gründer kennenlernen und Kontakte knüpfen.
  • Die Wettbewerbe sollen die Menschen im ganzen Land auf das Thema „Selbständigkeit“ aufmerksam und neugierig machen. Die Bevölkerung soll wahrnehmen, dass es auch in ihrer direkten Nähe junge Unternehmen und innovative Gründer gibt. Potentielle Gründer können hier erste Eindrücke in der Gründerszene sammeln. Als Zuschauer sollen somit alle Personen im erwerbsfähigen Alter angesprochen werden.