HR Free // FREE hr

hallo

Mein neues Projekt heißt „HR Free / FREE hr“ #HRFREEHR und soll, wie der Titel es subtil versprechen mag, die Personalarbeit, neudeutsch, den Bereich HR „befreien“. Befreien klingt für den einen oder anderen eher naiv und auch pessimistisch. So meine ich es auch:-) Allerdings – das möchte ich vorweg sagen – erlebe ich es oft, wie starke und zugleich unsichtbare HR-„Ketten“ eine freie und fließende HR-Arbeit unmöglich machen und das ertrage ich als leidenschaftlicher Idealist nicht.

Diese „Ketten“ sind Nichtwissen, sind Entwicklungsresistenz und sind auch wirtschaftliche Gier. Um diesen mehr als großen Themenkomplex zu bearbeiten, habe ich viele wunderbare Gefährten hierzu befragt. Was genau ich gefragt habe und welchen Arbeitsauftrag ich sodann hintergeschickt habe, lest gerne selbst:

 


Ihr großartigen Weggefährten, Veränderer und Denker!

 
Jeder einzelne von uns hat seine individuellen Bestrebungen, Herausforderungen, Zweifel und natürlich auch Erfolge! Jeder einzelne von uns verbucht diese in seinen privaten Erlebnissen und jeder einzelne auch in seinem beruflichen Werdegang.
 
Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass jeder an Grenzen der Unternehmenskultur stößt, sondern vielmehr an Grenzen einer bestimmten „inneren“ Kultur gepaart mit einer „äußeren“ Kultur.
 
Ihr wisst, dass das ein Thema ist, was mir persönlich sehr am Herzen liegt und von dem ich glaube, nein sogar ganz sicher weiß, dass es der Schlüssel zum persönlichen und auch unternehmerischen „Glück“ ist. Ich möchte kein Fass bzgl. einer „Glücks-Definition“ aufmachen, das macht schon http://ministeriumfuerglueck.de und meiner Meinung nach auch sehr gelungen und nachhaltig. Lest hier gerne einmal rein, ich durfte Sie schon einmal persönlich kennenlernen.
 
Ich möchte euch alle gemeinsam einander vorstellen, eine Runde aus unglaublich klugen Köpfen, interessanten und interessierten Persönlichkeiten, die alle den großen und oftmals „vergessenen“ Bereich der ironischerweise bezeichneten „Ressource Mensch“ bereichern (wollen) und vielleicht das eine oder andere Mal daran gescheitert sind. Scheitern im Sinne eines „Hinfallen, Krone richten und wieder aufstehen!“ eben. Wo ich beim Thema Scheitern bin…schaut mal hier rein: eine großartige Reihe https://www.facebook.com/funmannheim/
 
Jeder von uns hat etwas zu erzählen und es wäre pure und auch eine schlimme Verschwendung, dies nicht – angefangen in so einem fruchtbaren – Xpert-Kreis zu tun!
 
Ihr kennt alle meinen Blog und genau diese Plattform möchte ich uns hierfür zur Verfügung stellen. Ich habe folgende Idee: Lasst uns ein Netzwerk bilden, das uns im aller ersten Schritt miteinander verbindet ohne erstmals den Gedanken an ein übergeordnetes Ziel zu verfolgen. Lasst uns die Stimmen laut werden lassen, die oft leise und unsicher sind. Lasst uns gemeinsam herausfinden, was „unser“ HR ist, was unser beruflicher Antrieb ist und was unser intensivstes „Scheitern“ ist oder war. Meiner Meinung nach gibt es wenige Bereiche, die einem Menschen das Mensch-Sein so sehr abverlangen, wie der der HR. 
 
Ich lade jeden von euch dazu ein, einen kleinen Artikel, ein kurzes Statement, eine kleine Geschichte oder Sonstiges zu diesem Thema beizusteuern. Seid Blogger für einen Moment und versucht dabei keine großen Worte um eine kleine aber intensive Aussage zu machen. Übt euch darin, wie ich es im Übrigen ständig tue, große Dinge ganz klein und kleine Dinge ganz groß und vielbedeutend zu sehen!
 
Ich möchte kein Thema und auch keinen engen Rahmen vorschlagen, lediglich den Schlachtruf „HR Free // Free HR“ in die Runde brüllen! 
 
Vielleicht motiviert euch diese Mail dazu, direkt in die Tasten zu hauen, vielleicht braucht es ein paar Tage oder gar Wochen. Aber ich würde mich so sehr freuen und ich prophezeie auch, dass sich jeder von uns so sehr freuen würde, von den anderen Erfahrungen und Worten zu profitieren. 
 
Und dann? Nix dann…wir werden sehen, ob und wenn ja, wohin diese Idee fließt….
 
Euer Maurice

HR-FREE #1 – BVR


Wertschätzung, ein Fremdwort in der Unternehmenswelt?

Ja, wir verdienen in einem Unternehmen unser Geld, leben davon und können uns (vielleicht auch) einiges leisten – oder auch eben nicht. Eventuell bekommen wir noch Zusatzleistungen und somit haben wir zufrieden zu sein. Fertig! Aus! Schluss!! Ist dem so?

Warum stecken aber so viele Arbeitnehmer in psychischen Krisen, welche durch berufliche               (Mis-)Situationen herbeigeführt wurden? Wieso können aus diesen Krisen oftmals Krankheiten werden?

Wenn wir den Krankenkassen glauben dürfen, sind die Arbeitsunfähigkeiten aufgrund psychischer Probleme erschreckend angestiegen in den Jahren 2011 bis 2015. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Statistiken/GKV/Geschaeftsergebnisse/AU_Faelle_nach_Diagnosen_2015.pdf

Arbeiten über die eigenen Grenzen hinaus, auf Dauer und über einen längeren Zeitraum, raubt nun mal alle Kräfte und geht, wie man gerne sagt, an die Substanz! Dazu vielleicht noch ein Umbruch, positiver eine Veränderung, wir nennen dies natürlich gerne Change Management, wenig Kommunikation – und der Zusammenbruch steht kurz bevor.

Wo bleibt hier Wertschätzung? Den Wert eines Mitarbeiters zu schätzen rückt leider immer mehr in den Hintergrund.

  • Ein Lob, da das Projekt geklappt hat…
  • Einbindung und Verantwortung in wichtige und spannende Themen…
  • Kommunikation über die jeweiligen Aufgabengebiete hinaus…
  • Einhaltung von Versprechen bzw. Abmachungen, auch wenn diese nicht immer schriftlich festgehalten wurden…
  • Sicherstellung, dass sich der Mitarbeiter wohl fühlt und sich mit seiner Arbeit identifiziert…

All diese Punkte sind nur Beispiele, die keiner großen (materiellen) Investitionen bedürfen – schaffen aber umso mehr Vertrauen und Sicherheit – auf beiden Seiten.

Wir alle können uns fragen, was schätze ich an diesem einzelnen Mitarbeiter? Es sind bestimmt viele Dinge, die es wert sind auch mitzuteilen, uns gegenseitig mitzuteilen. Dadurch entsteht Kommunikation, die mit Empathie geführt, einen Zusammenhalt schafft.

Ich wünsche mir, dass sich die Arbeitswelt wieder auf den Menschen konzentriert, die in kleinen, mittelständischen oder großen Unternehmen sehr gerne Ihre Leistung zur Verfügung stellen.

Eure Britta von Rettberg


#2 ???