Natürlich natürlich.


Kultur ist alles, was der Mensch erzeugt. Es ist das Gegenteil der Natur – alles was von sich aus ohne den Menschen da ist. Teile aus diesem Satz kennst du schon.

Ist dem so? Schon klar, dass wir, wenn wir einem Unternehmen einen inneren „Halt“ geben, eine Unternehmenskultur „erzeugen“ müssen, dass wir sie erdenken, erarbeiten und entwickeln müssen. Ist dem aber tatsächlich so, dass auch eine Unternehmenskultur das Gegenteil der Natur ist. Das glaube ich nicht. Weshalb? Deshalb…

Ich glaube, dass der Mensch per se „natürlich“ ist und demnach auch so handelt. Das bedeutet konkret: wenn einem Mitarbeiter ein ungerechtes und ein der Unternehmenskultur gegenüber nicht adäquates Verhalten widerfährt, wird er wohl oder übel „natürlich“ handeln. Dieses Handeln kann viele Ausprägungen haben, die stärkste unter ihnen allerdings ist, dass der Mitarbeiter krank wird,: physisch und psychisch. Dieses Handeln kann als eine Form der Verteidigung des Mitarbeiters verstanden werden, kann emotionale Reaktionen hervorrufen. Ein natürliches Verhalten des Mitarbeiters im Kontext seiner Aufgabe soll keine Reduzierung des menschlichen Geistes auf einfache emotionale Reaktionen sein, nein.

Ich will vielmehr zeigen, dass gerade im beruflichen Kontext „Natur“ und „Kultur“ stark miteinander einher gehen. Daher ist es ratsam für all diejenigen, die eine Unternehmenskultur erarbeiten oder überarbeiten möchten, Platz zu lassen für natürliche Verhaltensweisen. Ganz genau soll das meinen: Darüber zu sprechen und zu denken, wie eine Verhaltensweise in einer kritischen Situation zu einer Unternehmenskultur passen kann, ist der Ertrag einer solchen. „Natürliches“ Verhalten soll und muss möglich sein für jeden Mitarbeiter. Dieses aber durch eine etablierte Kultur deuten und auch analysieren zu können, das ist der wahre Erfolg!


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