Phasen-weise.


…oder wie man eine Phase durch sein Mantra verstehen lernt.

Mit einer „Phase“ meint man meist etwas Limitiertes, etwas Endliches und auch etwas nicht-in-sich-Veränderbares. Hm…ich wäre nicht ich, wenn ich das so „einfach“ hinnehmen und abnicken würde ohne meine eigenen „Phasen-Gedanken“ zu teilen.

(M)eine Phase dauert lange, länger als vielleicht die Phasen anderer. Menschen, die ich kenne. Meine Phase ist unglaublich oft veränderbar, ist flexibel und reagiert seltsamerweise oft auf meine Emotionen und Haltungen.

Diese Phase betrifft nicht nur eine bestimmte Orientierung, Meinung oder Einstellung oder gar ein bestimmtes Gefühl, irgendwie tangiert sie mehr, viel mehr…fast schon alles.

Phasen sind Abschnitte im Leben, so dachte ich mich stets in Sicherheit zu wiegen, die mit einer Lösung um die Ecke kommen, die mehr oder weniger akzeptabel und auch umsetzbar sind. Noooope!

Ha…vielleicht ist das ja die Phase, also dieser limitierte Zeitabschnitt an dessen Ende ich eine Art „Lehre“ herausziehen soll, Tadaaaa!

Es wäre auch irgendwie ganz schön anstrengend, wenn sich die Phasen untereinander alle kennen und auch sozusagen ablösen würden. Wenn die aktuelle Phase wüsste, dass bald eine neue auf der Matte steht, die verstehen würde, was die Vorgänger-Phase bewirkt hat oder eben nicht, um daran anzuschließen und zu versuchen, die eine oder andere Blockade erneut zu lösen, uff…das wäre ja ziemlich kompliziert.

Nein, das kann so auch nicht sein, vielmehr ist eine eine Limitierung in der Unendlichkeit, eine Art roter Faden, der sich inhaltlich facettenreich zeigt, aber ein und die selbe Überschrift trägt: Entwicklung.

Es fühlt sich oft ungemütlich und beklemmend an zu wissen, dass man Phasen schlichtweg durchhalten muss, sich darin treu bleiben soll, dass man eben dieses eine Selbst-Mantra runterbeten muss.

Allerdings fühlt es sich auch unglaublich erleichternd und erleuchtend an, eine Phase abschließen und eine neue beginnen zu können. Warum? Entwicklung.

Euer MJN.


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